Radon & Strahlenschutz
Radon als Risiko bei Immobilien und Grundstückstransaktionen?
Zum Schutz vor dem radioaktiven Gas Radon sollen zukünftig gesetzliche Richtwerte in Deutschland gelten. Das forderten das Bundesamt für Strahlenschutz (Bfs) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Ende September 2009.
Radon steht unter Verdacht, nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache von Lungenkrebs zu sein. Nach Meinung der Experten sollte die Radonkonzentration in der Raumluft 100 Bq/m³ nicht überschreiten. Dieser Meinung schloss sich auch das BMU in der Pressemitteilung vom 22.09.2009 an. Zudem stellte das BMU fest, das verbindliche Regelungen für Wohn- und Aufenthaltsräume längst überfällig sind.
Zum Schutz vor Radon gibt es sowohl für Neubauten als auch für die Sanierung von Altbauten kostengünstige Möglichkeiten, die den Radonzutritt unterbinden, beziehungsweise ihn erheblich vermindern. Voraussetzung hierfür ist die Kenntnis der Gefährdungslage!
Problemlage
- Ob ein Objekt in einem Radonrisikogebiet liegt, ist regelmäßig nicht Gegenstand der Objektbewertung!
- Die vorhandenen Radonkarten eignen sich nur zur groben Abschätzung der Risikolage; für klare Aussagen zu einzelnen Objekten sind sie zu ungenau!
- Das Risiko durch Radon ist insbesondere Investoren aus den USA und der Schweiz durch die dortige scharfe Grenzwertsetzung bekannt!
- Die Projektfinanzierung kann infolge unkalkulierbarer Kostenrisiken (Nutzungseinschränkungen, Radonschutzmaßnahmen, Sanierungen) gefährdet sein!
Weitere Informationen
Interesse geweckt?
Dann kontaktieren Sie uns!
Senden Sie uns eine Nachricht oder lassen Sie sich auf Wunsch kostenlos von uns zurückrufen!




