Vendor Due Diligence

Eine professionelle Vendor Due Diligence macht eine gegnerische Environmental Due Diligence meist obsolet.

Unternehmen, die in Teilen oder Gänze verkauft werden sollen, sind in aller Regel einer „gegnerischen“ Environmental Due Diligence (EDD) ausgesetzt. Jene verfolgt als komplexe, prozessorientierte Unternehmensanalyse das Ziel der Ermittlung und Bewertung von Umweltkostenrisiken des Zielobjektes. Die Ergebnisse fließen direkt in die Verkaufsverhandlung, die Preisgestaltung sowie die vertragliche Fassung der Transaktion ein.


Unternehmen, die einer solchen EDD unvorbereitet begegnen, können mit deutlichen Preiseinbußen konfrontiert werden. Häufig können routinierte Gutachter des Aufkäufers auch betriebliche Schwachstellen aufdecken, die nicht direkt umweltbezogen sind, sich jedoch in der physiognomischen Erscheinung des Unternehmens widerspiegeln (z.B. Organisationsmängel, Beschaffungswesen). Diese vom Käufer erkannten Schwachstellen können dann noch zusätzliche Untersuchungen in anderen Themenbereichen der Due Diligence auslösen.


Eine professionelle Verkaufsabwicklung vermeidet diese kostenträchtigen Risiken mittels einer eigenen Durchleuchtung des Unternehmens (sog.  Vendor Due  Diligence) sowie der Umsetzung notwendiger Maßnahmen vor dem Verkauf. In einem so-dann erstellten Memorandum brauchen beseitigte („frühere“) Risiken nicht mehr genannt werden. Noch offener Maßnahmenbedarf wird in einen Investitions- und Managementplan überführt und liefert somit den Nachweis für ein vorausschauendes Risikomanagement.


Ein solches Vorgehen macht eine gegnerische EDD meist obsolet, beschleunigt die Verhandlungen und verhindert empfindliche Preisabschläge.

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