Windkraftanlagen/ Windenergieanlagen
Windenergie hat bereits schon jetzt den größten Anteil an den Erneuerbaren Energien.
Mit dem Stromeinspeisungsgesetz von 1991 wurde der politische Grundstein gelegt, das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist die Fortführung einer Erfolgsgeschichte: deutsche Windenergieanlagenhersteller sind Technologie- und Weltmarktführer.
Um die Energie des Windes maximal zu nutzen, sind bereits im Vorfeld planerische Arbeiten entscheidend, damit eine Anlage über Jahre die Voraussetzungen für wirtschaftliches Arbeiten mit sich bringt.
Von der Idee bis zur ersten Kilowattstunde ist es ein klar strukturierter Weg. Welche Standorte sind geeignet? Wie sehen die rechtlichen Rahmenbedingungen aus? Geht eine Windenergieanlage (WEA) mit Landschafts- und Naturschutz konform und wie steht es um die gesellschaftliche Akzeptanz? Dies sind nur einige Aspekte, die es zu klären gilt.
Die Planung und Errichtung einer Windenergieanlage läuft dabei in folgenden Phasen ab:
1. Standortbewertung
- generelle Flächenauswahl nach Orts-, Regional- und Landesplanung, Windatlas, etc.
- detaillierte Beurteilung nach Ausschlusskriterien
- detaillierte Standortbewertung, Windmessungen, etc.
2. Windkraftanlagen-Auswahl
- Anlagengröße (Nabenhöhe, Rotordurchmesser, Leistung)
- Anlagentechnik, Schutzausstattung (Lichtsensoren, Beschichtungen, etc.)
3. Wirtschaftlichkeit
- Effizienz der Anlagentechnik im Vergleich mit der Windhöffigkeit; Volllaststunden
- Infrastruktur (Zuwegung, Netzanschluss), Ausgleichsmaßnahmen
- Wartung und Instandhaltung
4. Genehmigung
- Bauantrag, Immissionsschutzrechtliche Genehmigung (inkl. Umweltverträglichkeitsprüfung)
- Netzanschluss
5. Errichtung
- Erwerb (Grundstück, Windkraftanlage)
- Bauausführung
- Inbetriebnahme
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